kolumnen.de

Wahnsinn frisst Alltag.
Alltag frisst Wahnsinn.

Geschenkt

*

Bei amazon.de hat Bastian Kruse einen Wunschzettel mit Geschenkideen hinterlegt.

Lassen Sie sich gerne inspirieren. Herzlichen Dank.

Bastian Kruse

Foto: Bastian Kruse

Bastian Kruse hat am gleichen Tag Geburtstag wie Martin Walser, Steve McQueen, Fatty Arbuckle, die Kremers-Zwillinge und Magdi Aboul-Kheir. Geboren ist er im Gegensatz zu Vorigen im Jahre 1986 in den unendlich flachen Weiten Schleswig-Holsteins. Diese Weiten hat er bisher auch noch niemals für längere Zeit verlassen, und so wird er beim Anblick eines Berges jedes Mal von der Panik erfüllt, der Himmel könnte ihm auf den Kopf fallen.

Im Vergleich zu dem Leben eines beliebigen anderen Erdenbürgers ist das Leben des Bastian Kruse so erschreckend langweilig und problemlos, dass er folgerichtig damit anfing, Glossen über die Schwierigkeiten seines Lebens im Besonderen, aber auch der Gemeinheit der Welt im Allgemeinen zu schreiben. Überhaupt ist Bastian Kruse ein großer Verfechter induktiven Vorgehens.

Nach dem Abitur fühlte er sich genötigt, der Gemeinschaft einen Dienst zu tun und fuhr somit neun Monate lang greise Menschen durch die Gegend und die Kraftfahrzeuge gemeinnütziger Einrichtungen zu Klump. Daran hatte er nicht so viel Spaß, und so nahm er nach seiner ehrenhaften Entlassung das Studium der lateinischen Philologie und der Geschichte auf. Mät dän Täckän där ältgrächäschän Sprächä känfräntärt, dä jädän Väkäl än än ä värwändält, wäs mänchmäl gänz schän närväg sän känn, entschied er sich, es vielleicht lieber mit der Anglistik zu versuchen. Dies ist noch von Erfolg gekrönt.

Wider Erwarten wenig Schaden hinterlassen haben Bastian Kruses Tätigkeit in Theatergruppen, in denen er niemals eine komische Rolle spielen durfte, sowie seine ambivalente Beziehung zur Musik. Ambivalent deswegen, weil er die Musik mag, die Musik ihn jedoch nicht.

Alle Kolumnen

2010:

Seitenanfang

2009:

Seitenanfang

2008:

Seitenanfang

Mehr?

Wenn Sie leidensfähig und -willig sind, schauen Sie sich doch den »Unwort«-Videocast an. Das klingt zwar bombastisch, ist aber eigentlich nur das, was Sie hier (und im »Unwort«) lesen in abgefilmter Form: Schlechte Witze, nicht vorhandene Pointen und mäßig Recherchiertes eloquent pseudo-intelligent aufgearbeitet. Nur eben auch visuell. Und leicht chaotisch.

Seitenanfang

Kontakt

Schreiben Sie einen Leserbrief an Bastian Kruse.

Seitenanfang

Jegliche Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung.
Alle Rechte vorbehalten.

© 2000-2010 kolumnen.de – ISSN 1618-3231

Herausgeber/Kontakt | Rechtevorbehalt | Haftungsausschluss

Was verpasst? Meist mehrmals in der Woche plaudert unser Newsletter natürlich über die neuesten Kolumnen, über exklusive Buchverlosungen, Lesungen, neue Illustrationen, Hörkolumnen, englischsprachige Übersetzungen und vieles mehr, was außerhalb des Newsletters kaum Beachtung finden kann. Jetzt anmelden!

Nutzen Sie facebook? Outen Sie sich als unser Fan!

Zehn Jahre kolumnen.de!

Eine wechselnde Auswahl zeitlos lesenswerter Kolumnen-Klassiker ... schon alle gelesen?

Gilbert Dietrich: Mit Stretching zum Erfolg (2009) | Gilbert Dietrich: Amour Babylonique (2008) | Michael Meyn: Auf gute Freunde ist Verlass (2007) | Tobias Kaufmann: Geh endlich zu! Vor jedem Urlaub wartet das Grauen: Koffer packen (2006) | Gilbert Dietrich: Nachts einen Esslöffel Milbenkot (2005) | Meike Juhl: Lost in Ost (2004) | Till Frommann: Gottes Ford in deinen Ohren (2003) | Philipp Seidel: Der Amsel-Dialog (2002) | Gerlinde Pölsler: Und landen, immer wieder (2001) | Lutz Kinkel: Hörzrosn (2000)